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Natur

In der Slowakei finden Sie zwei unterschiedliche Typen von Natur. Ein Drittel gehört zu den Tiefebenen, der Rest zu den Gebirgen von Karpaten und zu den Talkesseln. Sie ist reich an jungfräuliche Gebiete, die alle Besucher der Slowakei gern aufsuchen und die man nur in wenigen Ecken der Welt sehen kann. Die Slowakei gehört bestimmt zu ihnen.

Das Karpatengebirge beginnt bereits im Westen und zieht sich durch die Mitte der ganzen Slowakei. Sieben von ihren größten Gebirgen übersteigen den Meeresspiegel von 1500 Metern und die zwei höchsten sogar 2000 Meter. Die Gerlsdorfer Spitze (Gerlachovský štít) mit ihrer Höhe von 2 654 Metern ist der höchste Berg in der Slowakei und gleichzeitig ist er auch der höchste in dem Karpatenbogen. Die zweit höchste Bergspitze ist die Vysoká mit ihren 2 547 Meter. Die Hohe Tatra besuchen während des ganzen Jahres Tausende von Touristen und sie kehren hierher zu den Schönheiten wieder gern zurück. Sie zieht sich durch die Nordgrenze zu Polen und eine Freude finden hier nicht nur die Bekenner der Touristik, verschiedener Sportarten, der Höhlenkunde, sondern auch des Bergsteigens, für die die Tatra oft als ein Aufstieg zu den ersten bergsteigerischen Erlebnissen ist. Wenn Sie aber nicht gerade ein Gefallen für die schwindelnden Höhen in den steilen Felsen finden, können Sie sich die Hochgebirgsluft durch den Besuch von eigenartigen Berghütten wie zum Beispiel der Bílik- oder Terryhütte, zu denen Sie bequem durch die gekennzeichneten Berg- und Gehwege gelangen, gönnen. Und die Höhe aus der Höhe können Sie bequem auch dank der Seilbahnen, die hier in einer großen Menge vorhanden sind, erleben. Sie können mit ihnen sogar zu der Lomnitzer Spitze (Lomnický štít) gelangen, wo auch die Schwebeseilbahn ihre Endstation hat, und von der der Anblick auf die Umgebung schockierend ist. Es braucht man sich nicht zu wundern, da sie einen Höhenunterschied von 1 722 Meter überwindet. Für einmalige Erlebnisse sorgt auch der Aufstieg auf eine von den Sprungschanzen, die sich noch an die Weltmeisterschaft in Skispringen erinnern. Wenn Sie Ihren Blick auf die „verkrümmte“ Bergspitze des Berges Krummhorn (Kriváò) richten, werden Sie der Legende, die besagt, dass sie so krumm seit der Zeit ist, als ein Engel, der zu niedrig flog, gegen sie aufprallte, Recht geben. Auf ihre Kosten werden in der Tatra auch diejenigen kommen, die ihre Gesundheit festigen wollen. Empfohlen werden auch nicht anspruchsvolle Spaziergänge rundum des Tschirmer Sees (Štrbské pleso), aber auch über die angenehmen Fußwege in der Nähe des Kurortes. Bewundern können Sie nicht nur den Reichtum der Pflanzenwelt mit vielen geschützten Gewächsen. Oft kann man hier üblich auch Murmeltiere, auf den Felsen hüpfende Gämsen und falls Sie sich in das Hoheitsgebiet des Königs von unseren Bergen verlaufen, dann auch den Bären zu sehen bekommen. Als eine Selbstverständlichkeit sind hier das Edelwild, Füchse, Adler und sogar Wölfe, die Sie in den umliegenden Ländern nicht mehr finden. In der Slowakei ist es heutzutage ganz üblich und dies ermöglichte der hohe Naturschutzgrad. Nach der Erklärung der Hohen Tatra zum Nationalpark im Jahr 1949 entstanden weitere, und heute kann man besuchen außer ihn auch den Nationalpark von Pieniny, den Nationalpark Kleine Fatra, den Nationalpark des Slowakischen Paradieses und den Nationalpark der Niederen Tatra, die ein kleineres Geschwister der Hohen Tatra ist. Sie ist genauso schön, auch wenn nicht so hoch. Der Berg Ïumbier ist ein einzigartiges geschütztes Gletscherrelief, genauso wie auch der höchste Berg Chopok. Die Niedere Tatra ist auch ein Paradies für die Höhlenliebhaber. In der Slowakei befinden sich allerdings bis zu 4000 Höhlen.

Vier von den Höhlen des Slowakischen Karstes (Slovenský kras), die zugänglich gemacht wurden – die Domica Höhle, Gombasecker Höhle (Gombasecká jaskyòa), Eishöhle Silická (Silická jaskyòa) und die Jossauer Höhle (Jasovská jaskyòa) - wurden zusammen mit manchen Höhlen im Aggtelek Nationalpark auf der ungarischen Seite im Jahr 1995 in das Verzeichnis des Weltkulturerbes UNESCO eingetragen. Zu ihnen wurde im Jahr 2000 auch die Dobschauer Eishöhle (Dobšinská ¾adová jaskyòa), die zusammen mit der Demänováer Freiheitshöhle (Demänovská jaskyòa slobody) und der Demänováer Eishöhle (Demänovská ¾adová jaskyòa) zu den am meisten besuchten Höhlen in der Slowakei gehört, zugeordnet. Die bekanntesten slowakischen Höhlen wurden zu Nationaldenkmälern erklärt. Vierzehn der slowakischen Höhlen wurden für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Mehrzahl von ihnen sind Tropfsteinhöhlen, einige sind Eishöhlen und einen besonderen Wert hat die Ochtinaer Aragonithöhle. Sie gehört zu den drei zugelassenen Höhlen ihrer Art in der Welt und stellt ein Unikat ihrer Art dar. Erwähnen und besuchen sollte man bestimmt auch die einzigartige Höhle der toten Fledermäuse, die das Ziel von vielen Besuchern ist und sie gewährt einmalige Einblicke in die einstige Vergangenheit. Zweifellos als die sehenswertesten sind die Funde einer großen Menge von Fledermäuseknöchelchen, die etwa 6000 Jahre alt sind. Alljährlich kann man einen neuen Zuwachs von frisch ausgestorbenen Einzelwesen aus verschiedenen Ländern in Europa beobachten und dafür bekam auch die Höhle ihren Namen.

Der Nationalpark Große Fatra (Ve¾ká Fatra) ist ein Schmuckstück in jeder Jahreszeit. Schön und interessant ist er mit seinem Almengebiet und finden kann man hier auch Urwälder der Karpatenart. Dort kann man gewaltige Eibenbäume bewundern, die hier am meisten in Europa vorkommen.

Die Slowakei ist aber auch ein Land mit fruchtbaren Ebenen, die genauso reich an Flora und Fauna sind. Durch sie zu gehen kann man in ausgedehnten Laub- und Mischwäldern. In den Wäldern kommen bis zu 2 400 Wildarten von Pflanzen, noch mehr Arten von Algen, Pilzen, Moosen oder Moosflechten vor, was zum Beispiel mehr als in Polen ist, das sechsmal größer als die Slowakei ist.

Die Slowakei ist aber auch reich an Gewässern, die hier von ihren Quellen bis zu den Nachbarstaaten herabfließen. Der größte Fluss ist Donau, der aus Deutschland und Österreich zufließt und die Slowakei mit dem Schwarzen Meer verbindet. Der längste Fluss ist die Waag (Váh) mit Wasserkraftwerken und Staudämmen. Die Staudämme werden vor allem im Sommer von den Touristen aufgesucht. Es sollte auch eine Menge von Seen erwähnt werden, von denen die Mehrheit einen Gletscherursprung hat und sie befinden sich hauptsächlich in der Tatra. Mit Recht werden sie für ihre Kristallsauberkeit als Meeresaugen genannt. Die Bergseen von Tatra bilden etwa 150 Seen mit dem Gletscherursprung. Insgesamt bilden sie eine Fläche von 3 km² und stauen bis zu 10 mil. m³ Wasser. Der größte und tiefste nicht nur in der Tatra, sondern in der ganzen Slowakei ist der Bergsee Großer Hinzensee (Ve¾ké Hincovo) und zu den bekanntesten und meist besuchten gehört der Tschirmer See (Štrbské pleso).

Die Slowakei ist, was die Natur betrifft, ein Land von grenzenlosen Möglichkeiten. Jede Jahreszeit ermöglicht eine aktive, aber auch passive Erholung im Schoß der wunderschönen Natur. Sie finden in diesem Land eine große Menge von „am...sten”, die Sie nirgendwo sonst finden würden. Das kälteste Gebiet ist die Tatra, das wärmste die Stadt Štúrovo, die sich im Süden befindet. Die wärmste Quelle ist die Trajanquelle bei Pistyan (Piešany), die kälteste wiederum die Ladienka in den Štiavnicer Höhen (Štiavnicke vrchy). Der höchst gelegene Bergsee ist Blauer See (Modré pleso), der niedrigste Punkt ist der Fluss Bodrog mit einer Höhe von 94 Meter über dem Meeresspiegel. Der meist besuchte Ort ist die Dobschauer Eishöhle (Dobšinská ¾adová jaskyòa) mit dem meist vereistem Charakter auf der Welt, was die Lage der Minialpen zum Ausdruck bringt. Der schönste Berg ist der Krummhorn (Kriváò), die tiefste Talenge ist das Zadiel-Tal (Zádielská dolina).

Zu den interessantesten Erscheinungen gehört der Geysir in Rank – Herlein (Her¾any), der ein europäisches Unikat ist, er spritzt von selbst in eine Höhe von 5-20 Metern in Intervallen von 32 – 34 Stunden, und seine Eruption dauert 25 Minuten. Er ist seit 120 Jahren ununterbrochen aktiv und wurde zur geschützten Naturerscheinung erklärt. Als Gebiet mit der größten Schluchtenkonzentration im Karpatenbogen – 4,4 Schluchten pro 10 km² ist wiederum der Nationalpark Slowakisches Paradies (Slovenský raj). Zu den hinreißendsten gehört auch der Blick auf den Steinwasserfall im Naturschutzgebiet Somoška nicht weit von der Stadt Fileck (Fi¾akovo). Der Basaltwasserfall entstand durch die Erhärtung von Lava unter spezifischen Bedingungen. Im Cerova - Bergland (Cerova vrchovina) gibt es mehrere solche Wasserfälle, aber der in Somoška zeichnet sich durch eine unglaubliche Regelmäßigkeit und kleine Säulenmaßen aus. In der Slowakei kann man eine Menge von „am...sten” bewundern, es genügt das Land nur zu besuchen. Sie können sicher sein, dass sie zu den „am...sten”, die man in der Welt sehen kann und welche Sie mit eigenen Augen in diesem kleinen Land mit riesiger Naturschönheit sehen können, gehören werden.

Touristik

Zu den wahrscheinlich attraktivsten und am meisten besuchten Orten, aus der Sicht der Touristik, zählt die Tatra. Die Hohe Tatra zieht mit der Gerlachspitze (Gerlachovský štít), dem Krummhorn (Kriváò) oder der Lomnitzer Spitze (Lomnický štít) an. Sie wurde als Erste zum Nationalpark mit verschiedenen Schutzstufen erklärt und sie erreicht eine Länge von 55 Kilometer. Sie wird in jeder Jahreszeit aufgesucht. Im Winter bietet sie breite Möglichkeiten für ausgezeichnetes Ski fahren auf ganz mäßigen, aber auch auf steilen, aber sehr gepflegten Abhängen für die anspruchsvollsten Skifahrer. Ebenso ist sie eine aufgesuchte Region für die Skilaufsportarten. Während des Jahres können Sie in den wunderschönen Nadel-, aber auch Mischwäldern spazieren gehen, sich über die erblühten Täler und duftende Weiden und Wiesen ergötzen. Zu den bekanntesten Zentren gehören Tschirmer See (Štrbské Pleso), Alt- und auch Neuschmecks (Starý und Nový Smokovec), oder Tatralomnitz (Tatranská Lomnica). Hier befindet sich eine Menge von Hotels, Herbergen und Pensionen in allen Kategorien, so dass hier wirklich jeder eine Unterkunft finden kann. Falls Sie eine Fußwanderung bevorzugen, dann dürfen Sie auf keinen Fall den Wanderweg Tatranská magistrála mit einer Länge von 46,5 km, der parallel mit dem Hauptgebirgskamm über die Südtäler und Bergabhänge führt, umgehen. Auf die anspruchsvolle Liebhaber der Bergsteiger Touristik wartet ein Felsenparadies, das zu seinem Bezwingen bereit steht. Aussuchen kann sich jeder – vorbereitet sind eintägige Wanderungen von den leichtesten bis hin zu den schwersten in den anspruchsvollsten Hochgebirgsgebieten.

In der Niederen Tatra lohnt es sich den Weg von Königsberg (Krá¾ova hola) über den Berggipfel Chopok bis zu dem bekannten Zentrum Donovaly durchzuwandern. Die Niedere Tatra bietet großartige Bedingungen für Sportaktivitäten und Relax und zu den beliebtesten gehören die Touristenzentren in Jasná, Èertovica und Tále. Auf ihre Kosten kommen auch die Golfliebhaber auf einem 18 - Loch Golfplatz. Wenn Sie sich entscheiden die Schönheiten der Touristik und der Natur auf zwei Rädern zu absolvieren, dann können Sie sich auf die Fahrradwege rundum des Liptauer Stausees (Liptovská Mara) begeben, oder zum Rundweg durch die Obere Liptau der Niederen Tatra bis hin zum Podbanské unter der Hohen Tatra aufzubrechen.

Ein unvergessliches Erlebnis bieten Ihnen die wunderschönen Talengen, Wasserfälle des Nationalparks Slowakisches Paradies (Slovenský raj) mit den Ruinen eines ehemaligen Klosters, das Kláštorisko (Schauberg) benannt wurde. Alljährlich können Sie sich zu den Freiwilligen anschließen und auch mit Ihrer Hilfe kann man im Schoß der Natur zu seiner Rekonstruktion verhelfen. Im Slowakischen Paradies finden Sie beinahe 200 Höhlen und Schluchten, die einem den Kopf verdrehen. Hier kann man über 7 Metallbrücken und Stege hinaufsteigen, Ihre Mut auf 320 Meter von Ketten in den Felsenwänden, auf 140 Trittbrettern und 70 Holzstegen in einem Canonmäßigen Tal des Flusses Hornád zu überprüfen. Hier befindet sich auch die 21 Kilometer lange Höhle Stratená (Stratená jaskyòa), die die längste in der Slowakei ist. Ausruhen kann man in den malerischen, mit der Folklore atmenden Dörfern Mlynky, Dedinky oder Èingov, im Winter sind hier ausgezeichnete Möglichkeiten zum Ski fahren. Das Slowakische Paradies ist einfach ein außergewöhnliches Naturparadies in Mitteleuropa. Einen Katzensprung entfernt liegt das Naturschutzgebiet Pieniny (früher Kronenberge), wo als die größte Attraktion der Bruch des Flusses Dunajec, mit einem einzigartigen Erlebnis von seinem Befahren auf den Holzflößen, gilt.  

Das Geheimnis des Naturerbes können die Besucher durch die zugänglich gemachten Höhlen kennen lernen. Dobschauer Eishöhle (Dobšinská ¾adová jaskyòa), Domica Höhle, Gombasecká Höhle, Jossauer Höhle (Jasovská jaskyòa), Krásnohorská Höhle und Ochtinaer Aragonithöhle (Ochtínska aragonitová jaskyòa) zählen als ein Weltunikat.

Ebenso ist die Slowakei als ein Weltunikat mit der Anzahl von Mineralquellen, die in den Kurorten für die Entspannung, aber auch als ein Bestandteil der Kurprozedur für verschiedene Krankheiten genutzt werden. Die bedeutungsvollste Kurorte bieten ihren Patienten und Besuchern die modernste Einrichtung und Kurprozeduren. Kurorte Bardejov (Bartfeld), Piešany (Pistyan), Trenèianske Teplice (Trentschin-Teplitz) èi Sliaè (Bad Sliaè) haben in der Welt eine gute Reputation in der Balneologie und der Kundenkreis aus aller Welt äußert stets seine Befriedigung und kehrt gern zurück.

Und wenn Sie Kindern eine Freude machen möchten, bietet sich der Besuch einer Menge von Aqua Parks an. Zu den meist besuchten gehören Bešeòová, Aquapark Tatralandia in der Tatra oder Aqua Park bei den beliebten, warmen Senec-Seen in der Nähe von Bratislava, die schon seit Jahrzehnten das Ziel für die Liebhaber der Sommersonnenstrahlen aus verschiedenen Ecken Europas sind.

Und nicht nur diese Lokalitäten sind ein touristisches Paradies für einheimische und ausländische Besucher, sondern die ganze Slowakei. Es ist ein Paradies für Touristen aus der ganzen Welt und wenn Sie es entdecken, kann es auch für Sie werden.


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